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Insolvenzplan

Der Insolvenzplan ist ein hervorragendes – auch praxistaugliches – Sanierungsinstrument. Er ist rechtlich und wirtschaftlich anspruchsvoll.

Der Insolvenzplan sieht in der Regel vor, dass das Unternehmen fortgeführt und die Gläubiger eine etwas bessere Quote erhalten. Nach gerichtlicher Bestätigung des Insolvenzplanes wird das Insolvenzverfahren unverzüglich wieder aufgehoben. Der Insolvenzplan hat eine Reihe von entscheidenden Vorteilen. Zunächst behält der Gesellschafter sein durchsaniertes Unternehmen. Der Geschäftsanteil wird wieder werthaltig. Die Gläubiger erhalten eine etwas erhöhte Quote und behalten die Möglichkeit, mit dem durchsanierten Unternehmen weiterzuarbeiten. Die Belegschaft behält in der Regel den Arbeitsplatz, der nach der Sanierung deutlich sicherer ist als vorher. Das Gericht schließt nach relativ kurzer Verfahrensdauer (in der Regel weniger als 1 Jahr) die Akte und erhält die vollen Gerichtskosten. Insofern ist der Insolvenzplan eine „win-win-Lösung“ für alle Verfahrensbeteiligten.

Der Insolvenzplan ist dann gegenüber der „übertragenden Sanierung“ das bessere Sanierungsinstrument, wenn es Ziel des Gesellschafters ist, den Geschäftsanteil zu erhalten. Darüber hinaus eignet sich der Insolvenzplan hervorragend zur Sanierung von Einzelunternehmern, deren Geschäftsbetrieb nicht verkauft werden kann (Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Ärzte, Apotheker und andere Selbstständige).

Rechtsanwalt Prof. Dr. Florian Stapper hat mehr als 40 Insolvenzpläne bei Gericht eingereicht, die sämtlich durch die Gläubiger angenommen und durch das Gericht bestätigt wurden (Erfolgsquote 100 %). Rechtsmittel wurden nicht eingelegt. Hinsichtlich der gerichtlich bestätigten Insolvenzpläne ist Dr. Florian Stapper bundesweit – mit einigem Abstand – führend.