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Dissertation zur

Unternehmensführung im Eröffnungsverfahren

Wie der vorläufige Verwalter entscheiden muss

Leipzig. Die Dissertation von Rechtsanwalt Dr. Benjamin Böhme ist jetzt in der Schriftenreihe des Leipziger Ernst-Jaeger-Instituts (Nomos-Verlag) erschienen. Das schlanke Buch mit dem Titel "Unternehmensfortführung als Sicherungsmittel" klärt, wie der vorläufige Insolvenzverwalter bei der Unternehmensfortführung entscheiden muss.

Derzeit muss er sich bei unternehmerischen Entscheidungen auf sein Bauchgefühl verlassen, obwohl sein Handeln auch in Grundrechte Dritter eingreift. Anhand der gesellschaftsrechtlichen Zahlungsverbote, denen ein Geschäftsführer einer zahlungsunfähigen Gesellschaft unterliegt, entwickelt Böhme ein praktisch handhabbares Modell, das unternehmerisches Handeln des vorläufigen Verwalters in aller Kürze klar strukturiert.

Die Forschungsarbeit wurde vom Leipziger Hochschullehrer Prof. Dr. Christian Berger betreut. Dr. Benjamin Böhme arbeitet bereits mehrere Jahre als angestellter Rechtsanwalt bei Prof. Dr. Stapper. Das Buch kostet 35 Euro und kann in der Onlinebibliothek des Nomos-Verlags kostenlos probegelesen werden.